Bundesverband für Kindertagespflege

Was ist der Bundesverband für Kindertagespflege?

In Deutschland ist der Bundesverband für Kindertagespflege der Fachverband für Kindertagespflege. Er wurde im Jahr 1978 gegründet. Von diesem Tag an hat der BVKTP sehr stark zur Entwicklung der Kindertagespflege beigetragen. Zu den Mitgliedern gehören Einzelmitglieder, welche in der Kindertagespflege tätig sind. Ebenso zählen auch Landesverbände und Fachdienste zu den Mitgliedern. Es werden Fachstandards wie auch gesellschaftspolitische Anforderungen mit dieser Konstellation erarbeitet. Der Fachverband steht mit der

  • Landesbehörde
  • Kommunalbehörde und
  • Bundesbehörde

in Verbindung. Auch mit Jugenhilfeträgern oder Bildungseinrichtungen steht er in Verbindung. Letztere wirken qualitativ in die Weiterentwicklung der Kindertagespflege ein. Weiters vertritt der Fachverband die Interessen der Kindertagespflege, Vereine, Tagesgroßpflege, Eltern und auch der Interessensgemeinschaft.  Dabei setzt er sich für die Rechte der Kinder wie auch für deren Förderungen ein.

Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege

Zertifikat für TagesmütterEs ist sehr wichtig zu wissen, dass es bestimmte Richtlinien gibt, welche bei einer  Zertifikatsvergabe besonders wichtig und auch zu beachten sind. Denn nur mit einem Zertifikat sind Sie auch eine qualifizierte Kindertagespflegeperson. Es handelt sich dabei um ein zweistufiges Zertifikat. Der Titel dafür ist „Qualifizierte Kindertagespflegeperson nach dem Kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege“ (QHB). Zusätzlich zu der Richtlinie wird auch eine Hilfestellung zu einem Praktikum auf den Plan treten. Somit werden die bereits erschienenen Materialien, wie auch einige Ergänzungen, zur Umsetzung beitragen. Diese neuen Änderungen werden im neuen Vertragsmuster inkludiert sein.

Dem neuen OHB liegt ein zukunftsweisender Ansatz zugrunde, welcher zu der Erwachsenenbildung gehört. Dieser Ansatz ist auf das lebenslange Lernen angesetzt und fußt auf dem Grundgedanken des Europäischen/Deutschen Qualifikationsrahmens. Es wird darauf gezielt, im Leben verschiedene Kompetenzen zu erlernen. Diese sollten im besten Fall bei der Einschätzung von beruflichen Fähigkeiten verwendet werden.

Dadurch entsteht die Chance, den Arbeitsmarkt in Europa in Einklang zu bringen. Somit werden auch in anderen Ländern Europas berufliche Optionen ermöglicht. Der Grundgedanke hinter diesem Ansatz besteht darin, dass Menschen nicht nur Ausbildungen oder Schulen zum Lernen kennen, sondern auch Kurse und Seminare. So weicht man im positiven Sinne etwas von den formalen Strukturen ab. Auf diesem Weg können Auszubildende Erfahrungen im Alltag sammeln.